Erfahrungen

Stimmen aus konkreten Beratungsverläufen — unterschiedlich lang, mit Fokus auf Entscheidungen und Grenzen.

Mara K., Unternehmerin

Die Flagship-Beratung hat unser Depot und den geplanten Immobilienverkauf in eine gemeinsame Allokation gebracht. Hilfreich war vor allem die Tabelle mit Bandbreiten statt fixer Prozente. Eine KI-gestützte Signal-App, die wir ausprobiert hatten, wurde sauber als kurzfristiges Rauschen eingeordnet — nicht verteufelt, aber auch nicht überhöht.

Thomas R., angestellter Ingenieur

Bei der Portfolio-Einschätzung kam heraus, dass drei Fonds fast denselben Aktienkorb abbilden. Die Sitzung war sachlich; mir fehlte etwas mehr Zeit für Steuerfragen zum Verlusttopf — das haben wir später per kurzem Folgetermin nachgeholt. Insgesamt klar und ohne Verkaufsgespräch.

Leonie & Samir H., Familie

Wir wollten wissen, ob automatisierte Robo-Vorschläge zu unserem 15-Jahres-Horizont passen. Der Workshop hat uns gezeigt, welche Annahmen hinter den Gewichtungen stecken. Danach haben wir die Aktienquote bewusst niedriger belassen als der Algorithmus vorschlug — und das schriftlich begründet.

Dr. Vera L., Ärztin

Zwei Sitzungen zur Vermögensaufteilung vor dem Kauf einer Praxis. Besonders nützlich: die Liquiditätsreserve als eigene Position, nicht als Rest. Die Unterlagen waren verständlich; ich hätte mir früher eine Checkliste für Bankunterlagen gewünscht, die kam erst nach Termin eins.

Fallskizze: Erbschaft und neuer Horizont

Ein Mandant übernahm 2024 ein gemischtes Depot mit Einzelaktien und einem hohen Geldmarktanteil. In drei Terminen entstand eine Zielallokation mit klarer Aktien-/Anleihen-Logik und Regeln für den schrittweisen Abbau von Klumpenrisiken. Externe Prognosemodelle dienten nur als Gegenprobe, nicht als Steuerungsgröße.

Ergebnis nach zwölf Monaten Begleitung (zwei Folgetermine): Konzentration auf die größten Positionen reduziert, Rebalancing-Kalender eingeführt, keine impulsiven Umschichtungen nach Nachrichtenlagen.

Unterschriftenmappe und Stift auf einem Besprechungstisch